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Improliga Rundbrief: 1. Quartal 1998

1. Quartal 20062. Quartal 20063. Quartal 2006 
1. Quartal 20052. Quartal 20053. Quartal 20054. Quartal 2005
1. Quartal 20042. Quartal 20043. Quartal 20044. Quartal 2004
 2. Quartal 20033. Quartal 2003 
1. Quartal 20022. Quartal 20023. Quartal 20024. Quartal 2002
1. Quartal 20012. Quartal 20013. Quartal 20014. Quartal 2001
 2. Quartal 20003. Quartal 20004. Quartal 2000
1. Quartal 19992. Quartal 1999 4. Quartal 1999
1. Quartal 19982. Quartal 19983. Quartal 19984. Quartal 1998
1. Quartal 19972. Quartal 19973. Quartal 19974. Quartal 1997



Termine

9. - 15. November '98: 4. International Improv Festival in Amsterdam. (Theatersport, englisches System) - Infos s. Anlage. - Wenn jemand dort hinfährt, bitte berichten (auch wenn ihr nur als Zuschauer hinfahrt). Und vor allem Adressen sammeln, um den Kontakt mit den ausländischen Gruppen intensivieren zu können.

Ebenso: 4. - 16. November '98: 6. Improvisationsmeisterschaft (nach französischem System (Leduc)) in Marcq-en-Baroeul (Nähe von Lille). Infos bei Bernd Witte, Tel.: 0231/ 524550.

23./25./27.3.98 spielt Unexpected Productions in Graz (Adresse siehe Adress-Seite).

 

Anlage Emscherblut

Emscherblut hat jetzt alle 3 Monate einen festen Sendeplatz im WDR 5, "Redezeit". Wir haben das jetzt schon Mal gemacht und es geht gut, wenn man die richtigen Spiele auswählt (d.h. Sprachspiele und vor allem recht offene)

Zwei Ereignisse sind im Moment für uns wichtig: am 25./26.4. machen wir ein Theatersportfestival "scene: Dänemark" mit 2 dänischen Gruppen und Fast Food zusammen Enigen Kollegen wird der Name "Alt pa et braet" aus Aarhus noch etwas sagen. Wir spielten bereits mehrmals mit ihnen (die 2 Internationalen Matchs in Dortmund '90/91, die Nederlands Open '92 und den Konrad Kujau Cup in Nürnberg). Nun sind sie wieder in den Landen und wir sind sehr gespannt auf die neuen Entwicklungen, die die dänische Szene gemacht hat.

Anfang November werden wir dann nach Lille zur französischen Weltmeisterschaft fahren und dort nach dem französischen System gegen eine Gruppe aus den USA spielen (in englisch allerdings!).

In Dortmund gibt es nun eine "Offene Bühne", wo Jamsessions für alle Improleute laufen. Für alle aus der Umgebung: Kontakt über Barbara Müller, Tel.: 0231/ 838532. S. Anlage.

Wer Interesse an Langformenworkshops (Harold, Triather, Bibliothek des Zufalls, Lotus, Hazard) hat, bitte bei Bernd Witte melden, Tel.: 0231/ 524550.

 

Anlage Theatersport Berlin

Im Januar 1998 endete die Zusammenarbeit mit dem Harlekin Theater Wir arbeiten weiter unter dem Namen "Theatersport Berlin"!

Es gibt auch eine homepage: www.zedat.Fu-Berlin.de/~teatro.

Für 1999 ist an eine Einladung von "Unexpected Productions" gedacht. Das Konzept geht dahin, die Gruppe 4-6 Wochen in Deutschland touren zu lassen mit Spielstätten zwischen Berlin und München, jeweils ein paar Tage zu spielen und die Zeit mit einem Workshop zu kombinieren. Mein Wunsch wäre, die Tour mit anderen Improgruppen, die feste und etablierte Spielstätten haben, bzw Kontakte zu solchen pflegen, zu organisieren, z B.: Kampnagel, Theaterhaus Wangen, LTT, FastFoodtheaterhaus.

Über Ideen, intensive Kontakte und Zusammenarbeit würde ich mich sehr freuen,

Gaby Zeitler, Tel./Fax: 030/ 4517930

 

Protokoll des Runden Tisches am 15./16. Januar 1998 in Nürnberg

Anwesende: Helmut (Freispiel 38 ü. NN), Knut und Dörthe (Hottenlotten), Martin und SiGi (6 auf Kraut), Stefan (Drama Light), Reinhard und Crissi (Riemenaufschneider), Joachim (LUST), Gerd (Harlekin), am Freitag auch Herby (Beutelboxer)

Sitzungsleitung (die übrigens sehr gut war, Anm. der Protokollantin):Martin

Protokoll: Dörthe

Nach einer gruppendynamischen Schwerpunktbildung ergeben sich folgende Diskussionspunkte:

1. Spielformen. Erfahrung/Qualität
1.1 Berichte
1.2 Verhältnis der Gruppen zueinander
1.3 Qualität der Improvisationen
1.4 Konkurrenz auf der Bühne

2. Festivals/Liga/Meisterschaften
2.1 Nürnberg 2000
2.2 Gemeinsame Spielräume

3. Qualität der Veranstaltungen/Präsentation

4. Zukunftsperspektiven

5. Gemischtes

1. Spielformen. Erfahrung/Qualität

1.1 Berichte

- Drama Light spielt zur Zeit verstärkt GorillaTheater. Außerdem bieten sie Themenabende an, bei denen sich Expertenrunden, Dokumentationen (nein, eben nicht nur Tierdokumentationen) und andere Disziplinen (Spiele) nur um das eine Thema des Abends drehen.

Freispiel 38 ü. NN legt zur Zeit viel Wert auf "gute Geschichten". Ausgangspunkt hierfür war unter anderem "Familienbande", allerdings sind die Geschichten nicht auf biographische Inhalte (> Gefahr der "Therapeutisierung") beschränkt. Die vom Publikum (ohne Originalitätsdruck) erzählten Geschichten können evtl. auch an anderen Orten wieder gespielt werden. So wird ein Aufbewahrungsort für Geschichten geschaffen.

Die Hottenlotten versuchen seit einiger Zeit, Improvisation(stheater) ins Radio zu bringen. Sie senden regelmäßig (live) Hörspiele und Reportagen bei einem Bochumer Lokalsender. Die benötigten Angaben werden von den Hörenden per Telefon eingereicht.

Ein zweiter neuer Punkt im Programm der Hottenlotten sind MaestroAbende für ImproAnfänger (mit wenig Trainings und Spielerfahrung), um ihnen eine Möglichkeit zum Auftreten zu geben.

SiGi berichtet über die "ArtsSports"Veranstaltung, bei der eine Band, Lyriker, Schauspieler und Maler gegeneinander angetreten sind. Beispiel: beim Kampf Maler gegen Band mußten die Konkurrenten 5 berühmte Hits/Bilder miteinander mischen.

1.2 Verhältnis der Gruppen zueinander

Crissi regt an, daß die Gruppensich untereinander verstärkt über neue Spielformen informieren. Es wird kurz die Frage angerissen, ob es sich hierbei um ein Kommunikations oder ein Konkurrenzproblem handelt (zur Konkurrenz s.u.).

Mögliche Lösungen für stärkeren Kontakt werden genannt:
Open StageVeranstaltungen (mit oder auch ohne Einladung, wer da ist, kann mitmachen)
jährliches Treffen bzgl. Spielformen
Workshops von Gruppen für Gruppen für grundsätzlich "andere" Spielformen

1.3 Qualität der Improvisationen

Diskutiert wird der grundsätzliche Unterhaltungs und Niveauanspruch von Improvisationstheater. Die Tendenz geht in die Richtung, daß beim Zuschauer über die reine Unterhaltung (die ja auch schon eine Leistung ist) hinaus eine Wirkung erzielt werden "soll".

Zweiter Punkt ist die Frage nach den dargestellten Charakteren. Es wird danach gefragt, wie flach ein Charakter sein darf, um noch mehr oder weniger echt zu wirken, und wie tief er gerade bei Kurzformen überhaupt sein kann.

1.4 Konkurrenz auf der Bühne

Unterschieden wird zunächst von der organisierten Konkurrenz, die durch die Organisation des Abends entsteht (Match, Maestro), und der Konkurrenz der Spielenden auf der Bühne. Letztere, da sind sich alle einig, zerstören das Zusammenspiel. Über die Möglichkeiten und Probleme der "organisierten" Konkurrenz auf der Bühne herrscht geteilte Meinung (ähnliche Aspekte wie in Mönchszell). Offenbar ist auch das Publikum (will es Kampf, oder macht es sich auch über den Wettbewerb lustig?) ein entscheidender Faktor. In Freiburg z.B. werden beim Match nach jeder Disziplin (Spiel) die Mannschaften durchgetauscht.

Als Zweites kommt die Konkurrenz hinter der Bühne zur Sprache. Hierbei wird auf das Problem der Preiskämpfe hingewiesen, das vor allem die ImproProfis trifft, die ja höhere Preise nehmen müssen. Wichtige Anregung: stärkerer Kontakt der Gruppen untereinander.

2. Festivals/Liga/Meisterschaften

2.1 Nürnberg 2000

2000 ist in Nürnberg 950JahrFeier. Die Stadt hat 6 auf Kraut um ein Konzept für eine Deutsche Meisterschaft gebeten. Bisherige Planung:
Meisterschaft an einem verlängerten Wochenende
Mehrere Titel werden vergeben: Mannschaftstitel, ChampignonTitel und PublikumsPreis
Vor dem Achtelfinale sollen keine Matches, sondern Shows stattfinden => Möglichkeiten für verschiedene ImproFormen
Kriterien für die Teilnahme legt 6 auf Kraut fest

2.2 Gemeinsame Spielräume

Die Beutelboxer planen ein Festival mit 5 Mannschaften, das wahrscheinlich am 9./10. Mai stattfindet. (siehe Anlage der Beutelboxer weiter unten)

Im Krefeld ist vom 28.30. August ein ImproFestival, das dem Publikum eine möglichst große Bandbreite des mprovisationstheaters zeigen soll. Einladungen werden noch verschickt, (siehe Anlage (siehe Anlage von Kresch weiter unten)

Die Hottenlotten möchten im Herbst eine kleine MatchTournee durch Süddeutschland machen und freuen sich über Terminangebote. Die Bochumer Überlegungen zu einem RevierDerby (vielleicht im Herbst) sind noch inkonkret, es fehlt vor allem an organisatorischen Erfahrungswerten.

Da während der Tagung das Gerücht umgeht, daß "unser aller Keith" finanzielle Probleme mit seinem Theater hat, entsteht die Idee, einen Bundes-ImproTag (ähnlich wie Weltgebetstag) zu veranstalten, an dem alle Impro-Gruppen Deutschlands möglichst zeitgleich BenefizVeranstaltungen irgendwelcher Art durchführen. Näheres darüber folgt.

LIGA: Nach einhelliger Meinung bringt die Liga vor allem zwei Vorteile:
1. Vernetzung der Gruppen untereinander
2. MarketingVorteile für den jeweiligen Meister

Matches: Sind bei nicht so finanzkräftigen Gruppen häufig ein Problem, da man dem Gast Fahrtkosten und Gage oft nur unter eigenen Einbußen auszahlen kann.

3. Qualität der Veranstaltungen/Präsentation

Ein schöner Spruch vorweg: "Imrovisationstheater ist eben nicht das Zweitbeste, sondern hat eine eigene Qualität. Das muß nach außen auch dargestellt werden."

Anregungen für die Präsentation:
Die Neckarwerke haben eine JahresrückblicksShow gemacht.
Die Hottenlotten geben ihren Shows thematische Rahmen für die Moderation, Dekoration und Getränke. Die Themenvorschläge sind dem Publikum allerdings völlig freigestellt.
Sehr unterschiedlich sind die Erfahrungen bezüglich der Frage, ob Matches oder Shows beim Publikum beliebter sind.

4. Zukunftsperspektiven

Als wichtig wird die ständige Suche nach neuen Spielformen herausgestellt.

Zweiter Aspekt ist die (oben schon angesprochene) Qualität des Spiels, die da sein muß, wenn man auf Dauer vom Publikum ernst genommen werden will. (Weg vom "KasperImage")

5. Gemischtes

Zunächst ein großes Dankeschön an die Ausrichter!!!

Das nächste Treffen wird für nächstes Frühjahr anvisiert. Eine ausrichtende Gruppe wird noch gesucht

Als leichte Variante wird die Koppelung des Runden Tisches an einen Workshop genannt. Dafür könnten auch mehrere Gruppenmitglieder anreisen und sich aufteilen.

 

Anlage von Beutelboxer

Außer unserem Musiker Kai Müller, der jetzt auch schon wieder fast eineinhalb Jahre dabei ist spielen wir noch immer in der alten Besetzung Wie ihr ja wißt, wohnt Andi schon seit längerem in Hannover (bzw. Lehrte ), so daß wir auch im letzten Jahr zu einer anderen Organisationsstruktur greifen mußten. Anstatt regelmäßigen Probenterminen unter der Woche, gibt es nun immer ein BeutelboxerIntensivwochenende. Auf dieses Wochenende werden meistens zwei Aufführungen gelegt und wenn es die Kraft noch zuläßt geprobt und organisiert.

Im März haben wir uns mal eine Auszeit gegönnt und werden einen Workshop mit Bernd Witte machen. Zwischen den Auftritten versuchen wir uns immer ein paar "Trainingsaufgaben" zu stellen, die mehr oder weniger "fleißig" geübt werden.

Da wir nun endlich nach fünf Jahren auch unserem Publikum einmal außer Shows und einzelnen Matches etwas Anderes zeigen möchten (und uns hiermit auch für ein paar Einladungen revanchieren möchten), sind wir nun dabei, einen lmprotheater Stätdecup (9./10. Mai) zu organisieren. Hierfür möchten wir eine kleine Änderung des bisherigen heatersportmodus einführen.
Zwar wollten wir grundsätzlich nichts an dem Matchcharacter ändern, da wir einen Städtecup für werbewirksamer halten als ein Sessionwochenende mit vier Mannschaften, aber die Bewertung soll sich mehr auf die Szenen beziehen, als auf die Mannschaften. Denn gute Szenen und Geschichten sind uns (wie schon oft von vielen Improgruppen betont worden ist), doch wichtiger als die vergleichende Wertung.

Aus diesem Grunde haben wir uns überlegt bei unserem Städtecup nur die einzelnen Szenen zu bewerten. Es wird nicht gefragt, "Welche Mannschaft war besser?", sondern "Wie gut hat euch die Szene gefallen?". Bei jeder Kategorie werden die Szenen beider Mannschaften getrennt vom Publikum beurteilt. Diese Punkte werden mit einem "Applausbarometer" abgefragt. Jede Gruppe bekommt für ihre Szene entweder null, drei oder fünf Punkte.
Wenn beide Mannschaften zusammen spielen, wird nur die gesamte Szene bewertet und jede Mannschaft bekommt die gleiche Punktezahl, egal ob eine Mannschaft mehr agiert hat oder nicht. Da bei unserem Städtecup sowieso Jeder gegen Jeden spielt, gleicht sich das wieder aus. Eine Mannschaft die also andere Mannschaften unterstützt, Szenen nicht blockiert, wird hierbei insgesamt mehr Punkte bekommen.
Was haltet ihr von diesem Vorschlag? Wir wollen diesen Modus mal probieren und werden Euch danach berichten wie es gelaufen ist.

Spieltermine bitte direkt bei Beutelboxer erfragen!

Grüße aus Würzburg!

Stefan

 

Anlage von Hottenlotten

Auch in diesem Jahr organisieren wir wieder einige ImproAktionen bzw. haben sie schon durchgeführt.

NewcomerMaestro

Nach dem tollen Zuspruch, den wir mit unserem ersten NewcomerMaestro bekommen haben, waren wir nicht faul und haben einen zweiten Abend durchgeführt. Dieser Abend ging am 14.3.98 über die Bühne und zwar im Thealozzi in Bochum, unserer Heimspielstätte.

Der dritte Abend dieser Art ist auch schon in Vorbereitung. Das dritte MaestroSpiel wird am 16.5.98 stattfinden.

Geplant ist, diese Veranstaltung alle 3 Monate in Bochum zu wiederholen. Start nach der Sommerpause wäre im September oder Oktober. Watch out!!

Süddeutschlandtournee

Die Hottenlotten wollen im Herbst eine Tournee in den Süden der Republik unternehmen. Ziel ist es, Kontakte zu Gruppen aufzubauen bzw. zu vertiefen und, wenn wir einmal "unten" sind, möglichst zu spielen. Also, wenn Ihr, ja Ihr alle, noch Termine für Matches, Sessions, Maestro etc. habt, meldet euch bei uns wir rufen zurück.

Improwochenende in Bochum

Uns ist es gelungen, für das Wochenenende 26./27.6. einen großen schönen Veranstaltungsraum in Bochum zu buchen. Dort wollen wir dann unser Spielzeitende mit einem Improfeuerwerk gehörig abfeiern. Dort wollen wir aber auf keinen Fall alleine spielen, sondern wir werden uns Gäste einladen.
Bei Interesse, bitte melden!
Ob Session, Maestro, Match oder, oder, oder ... das wissen wir noch nicht!

Am 25.4. oder am 30.5. würden wir gerne ein Match spielen. Wer hat Zeit und Lust, in den Pott zu kommen?
Nähere Infos unter: 0234/ 685519

So, daß wär's von uns.
Schöne Grüße an alle,

Hottenlotten

 

Anlage von 6 auf Kraut

Füan Rundbrief:

1. Deutsche Meisterschaft Ende Mai 2000 in Nürnberg?
Wir legen dieser Tage dem Kulturamt der Stadt Nürnberg eine vierzigseitige Machbarkeitsstudie vor. Subventionsbedarf min. 60.000 DM. Wenn der Stadtrat im Herbst dies billigt, machen wir's, sonst nicht.
(Die Machbarkeitsstudie ist für ca. 5.DM bei mir, Sigi, erhältlich. Inhalt: Was ist Improvisationstheater / Internationale und deutsche Improlandschaft / bisherige Meisterschaften / Konzept und Disziplinen und Reglement und Beiprogramm DM 2000 / Raumbedarf / Ablaufplan / BesucherInnenhochrechnung / Organisationsplan / Öffentlichkeitsarbeit / Finanzierung / die wichtigsten Impro-Gruppen / Pressespiegel)

2. QUAFD: Vielen Dank an Dörthe für's Protokollmachen!

3. Viele haben sich dafür interessiert, wie wir ArtsSport gemacht haben. Das Konzept/ Ablaufplan kostenfrei bei mir erhältlich. Wir machen ArtsSport nochmal im Herbst.

4. Ich mach' mit Martin zu zweit "Dinge, die wo leben": Objekttheater nach Improprinzipien. Beschreibung auch bei mir erhältlich auf Anfrage.

5. "Champignon" (=Micetro, =Maestro) haben wir raffinierterweise in Anschluß an QUAFD gemacht (mit SpielerInnen aus 7 verschiedenen Städten). War geil! Auch wenn einige die Nase rümpfen: Die (mit) schönsten Momente entstanden, wenn SpielerInnen die Spiele gar nicht kannten: Impropur (fanden Thomas und ich). Danke nochmal an die Champignoniken!! Wir planen den nächsten für evtl. 8.5., wahrscheinlicher 11.5. (um vielleicht einige der Beteiligten am Festival 9./10.5. in Würzburg auf dem Weg abzufangen). Bewerbungen reisender EinzelpielerInnen willkommen!

6. Aus obiger Inspiraton entstanden und beim Match in Konstanz erfolgreich ausprobiert: Statt "Herausforderung" eine "Forderung" (ein Team gibt dem anderen die zu bearbeitende Aufgabe). Das kann ein ganz neues Spiel oder die Variation eines bekannten sein (wir haben uns z.B. "Stuntmen" gewünscht, Na, wer kennt's?) Konstanz wünschte sich von uns ein altes Spiel, "das wir selbst nicht können, damit wir mal sehen, wie's richtig geht" (ABC)
PS.: Für "Stuntmen" braucht man mindestens vier (besser sechs oder acht) SpielerInnen. Alle Sex und Gewaltszenen im weitesten Sinne (!!) werden von Doubles übernommen.

Gruß, Sigi

 

Anlage von Kresch

Wir experimentieren seit einigen Wochen mit Spielansätzen, die an das amerikanische Modell des Playback-Theaters (Jonathan Fox) angelehnt sind.
Das heißt konkret: Amsgangspurk für Geschichten ist biographisches oder halbbiographisches Material von Spielern und Zuschauern, mit dem Schwerpunkt, daß wir dieses Material nicht verscheißern sondern ernst nehmen. Im Training: Ich erzähle eine wahre Begebenheit, wichtig ist konkrete, handlungsorientierte Situation; wünsche mir welche Darsteller das spielen und beobachte das Spiel, ich habe die Möglichkeit zu unterbrechen und zu korrigieren (etwa Sätze wie: "Nein, mein Bruder ist nicht so hysterisch, er hat den Ärger mehr in sich reingefressen.").
Das ist zunächst einmal sehr unspektakulär, führt aber zu klaren, einfachen, nachvollziehbaren und besonderen Geschichten.

In den Shows hat es die Wirkung, daß die Spieler langsamer spielen und das Publikum näher beim Geschehen ist.
Praktisch sieht es nicht viel anders aus, als versierte Variationen über Family-Game oder Erster Kuß und ähnliches, nur daß das Publikum ernster genommen wird, mehr zum wichtigen Teil der Show wird und nicht bloßer Stichwortgeber für Stilübungen bleibt.

Ich arbeite weiter an dieser Form einerseits um mich deutlich von den therapeutisch, heilen-wollenden Theaterideen von Jonathan Fox abzugrenzen, vor allem aber um zu einer geschichten-orientierten Improform zu finden, wo die Geschichten erzählt und gespielt werden, die erzählt und gespielt werden wollen und müssen und um so weit zu kommen, daß wir morgen in Köln Geschichten spielen, die uns gestern in Düsseldorf jemand erzählt hat. Das wäre für mich ein unvergleichliches Moment in Richtung von kultureller Identität im Theater. Ansonsten gibt's momentan 6 Wochen Schwerpunkt "Musikgenres-Proben", unsere Workshopreihe "OPEN STAGE" wird am 30. Mai fortgesetzt.

Spieltermine bitte direkt bei Kresch erfragen!

Das angekündigte "Improfestval" mußte wegen Terminkoordinationsschwierigkeiten unserer beiden Diven Ilka (vgl. a. Springmaus) und Volker (vgl. a. Kommödchen) auf den Herbst verschoben werden. Geplant ist der Zeitraum Ende Oktober.

So das war's
schöne Zeit und gutes Gelingen euch allen

Helmut Wenderoth

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»Nachwuchs fördern, miteinander spielen – Impuls-Theater-Verlag«
Impuls-Theater-Verlag
18. November 2017, 07:30 Uhr
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http://theaterverlag.eu/34.Improliga_Rundbrief.html?lc%5Bitem%5D=1998-1&PHPSESSID=f51120f8aadba7658948ad55882c9726
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