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Impro-mini-Workshop: Show-Formate

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Improshow

Die Improshow ist der Klassiker unter den Improformaten. Sie ist eine Art von Nummernshow die beliebig mit "games", offenen Improvisationen oder Songs ausgefüllt werden kann. Die Flexibilität und Offenheit dieses Formats ermöglicht es den Improgruppen ihren eigenen Stil zu kreieren. Die Zuschauer erleben an einem Abend 8 bis 10 voneinander unabhängige improvisierte Szenen die jeweils anmoderiert werden. Die Moderation wird eigens von einem Moderator oder aber auch alternierend von den Improspielern selbst übernommen. Ein zentrales Element dieser Improshow ist immer auch die Interaktion mit den Zuschauern. Die Bandbreite dieser Interaktionen reicht vom simplen Warmup der Zuschauer zu Beginn der Show, bis hin zu "Mitmachszenen" in denen Zuschauer auf der Bühne eine Aufgabe übernehmen. Sehr verbreitet ist nach wie vor das Einholen von Vorgaben für die folgende Improvisation. Diese Vorgaben werden entweder direkt erfüllt oder umgesetzt, oder aber von den Improspielern als "Inspirationsquelle" sehr frei interpretiert.

Warum ist dieses Format so verbreitet?

Wettkampf

Theatersport ist ein weltweit verbreitetes Improformat das von Keith Johnstone in den siebziger Jahren konzipiert wurde. Grundidee ist die Parodie von Sportereignissen auf der Bühne. Zwei Improteams treten gegeneinander an und kämpfen um die Gunst des Publikums oder auch der Schiedsrichter, die jeweils Punkte für die gespielten Szenen vergeben.
Die Punktevergaben geschieht durch Hochheben von Farbkarten, durch Schreien oder auch Klatschen. Ein Moderator führt durch das Match.

Solange es Theatersport gibt, diskutiert man auch schon über die Schwächen und Möglichkeiten dieses Rahmens für Improvisationen. Die Gratwanderung zu meistern zwischen "freier Improvisation" und dem Kampf um den Sieg und die Gunst des Publikums ist immer noch eine der schwierigsten Herausforderungen für Improspieler. Der Druck des sportiven Rahmens setzt zwar viele Energien der Spieler frei, erfordert jedoch ein hohes Maß an Mut und Souveränität, dieser Eigendynamik ein authentisches und wahrhaftiges Spiel entgegenzusetzen. Theatersport ist für viele Improgruppen nach wie vor der Anlass sich zu treffen, miteinander zu spielen und sich auszutauschen.

Nationale wie internationale Meisterschaften förderten die Popularität von Theatersport bei Zuschauern und Medien und vergrößerten somit auch den Bekanntheitsgrad von Improvisationstheater im allgemeinen.

Theater und Sport, geht denn das?

Harold

"Harold" ist der Name für eine Kategorie von Langformen die von Del Close, Chicago, zuerst konzipiert und gespielt wurden. Vom Prinzip her ist Harald eine Improcollage, die, ausgehend von einem Begriff, unterschiedliche Aspekte und Blickwinkel dieses Begriffs beleuchtet und erspielt. Man unterscheidet grundsätzliches zwischen strukturierten und unstrukturierten Haralds.

Ein strukturierter Harald folgt, ähnlich dem Lotus, einer mehr oder weniger festgelegten Reihenfolge von Einzelszenen, Spielen oder Monologen die sich immer wieder gegenseitig inspirieren und damit assoziativ verbunden sind. Diese Form des Haralds bietet sich an als Einstieg für Gruppen die mit Harald noch keine Erfahrungen haben.

Der unstrukturierte Harald beginnt mit einem "opening" als Ideensammlung; was danach folgt ist völlig offen und entsteht im Moment. Die Struktur findet sich selbst. Szenen werden gespielt, wieder aufgegriffen, fallen gelassen, vorangetrieben. Elemente dieses Haralds sind Szenen, Spiele, Monologe, Songs, alles was spielbar ist Eine zentrale Bedeutung bei Harald kommen auch den Übergängen zwischen den Elementen zu. Die Möglichkeiten der Schnitte reichen vom harten Schnitt, der soften Überblendung, Rückblicken, Objekt oder Satztransformationen, bis hin zu simultanen Szenen. Die Grenze zwischen Haraldcollagen und der Performance sind fließend. Harald lebt vom - und im Moment.

War es schwierig, sich auf andere einzulassen?

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... Improspiele finden Sie in unserer großen Auflistung im Impro-Spielideen/Know-How-Pool - schauen sie rein!

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25. November 2017, 10:30 Uhr
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